Sorgfaltspflicht

2001 trat das Gesetz und die Verordnung über die beruflichen Sorgfaltspflichten bei Finanzgeschäften (SPG und SPV) in Kraft. Seit damals wurde es mittlerweile mehrfach novelliert und den nationalen und internationalen Entwicklungen angepasst.

Das Sorgfaltspflichtgesetz dient der Bekämpfung der Geldwäscherei und der organisierten Kriminalität.

Finanzintermediäre - also insbesondere Treuhänder, Banken und Vermögensverwalter - sind bei Eingehung einer Geschäftsbeziehung unter anderem verpflichtet:

  • den Vertragspartner und 
  • den wirtschaftlich Berechtigten zu identifizieren und
  • die eingebrachten Vermögenswerte festzustellen.
  • ein Profil über den wirtschaftlichen Hintergrund und die Herkunft der Vermögenswerte der Geschäftsbeziehung zu erstellen und deren Verwendung abzuklären und zu dokumentieren.

Kopien der Identifikationsdokumente des Vertragspartners und des wirtschaftlich Berechtigten (Reisepass, Identitätskarte, Führerschein, Wohnsitzbestätigung, utillity bill) sind anzufertigen und werden mit der erstellten übrigen Sorgfaltspflichtdokumenten (Verträge, Transaktionen, usw.) gesondert aufbewahrt.